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Wann kommt Garmins nüvifone?

Trotz Partnerschaft zwischen Garmin und Asus scheinen die Probleme bei der Entwicklung des nüvifone G60 nicht auszubleiben. Das von Navigationsspezialist Garmin bereits 2008 angekündigte GPS-Handy mit Touchscreen soll nun doch erst in der zweiten Jahreshälfte 2009 auf den Markt kommen. Als das Unternehmen im Februar 2009 eine strategische Partnerschaft mit Asus schloss, wurde mit Juni 2009 erstmals ein präziserer Termin zur Verfügbarkeit genannt. Dieser wurde nun erneut verschoben.
Mit seinem nüvifone wollte Garmin den Trend Richtung GPS-Smartphones weiter führen; verpasste dem Gerät eine schlichte, komplett tastenfreie Oberseite ohne einen Menüknopf oder ähnliches. Technisch hat das Gerät auch neben GPS einiges zu bieten: Telefonate lassen sich dank Quadband-GSM nahezu weltweit führen, Daten landen mit HSDPA-Geschwindigkeit auf dem Handy. Lokal sind Verbindungen via WLAN, Bluetooth oder USB möglich.

Fraglich ist nun, ob das erste Handy des Navigationssystemherstellers überhaupt noch erscheinen wird. Denn langsam wird selbst die treueste, wartende Kundschaft unsicher ob sie in der zweiten Jahreshälfte dann endlich das erste Modell der Serie in den Händen halten darf.

Marktanteile von Navi-Hersteller TomTom und neueste Zielsetzungen

Bei dem Navigationsgeräte-Hersteller TomTom geht es wieder aufwärts: TomTom hat im zweiten Quartal 2008 seine Umsätze durch verkaufte Navis steigern können. Auch die erzielten Preise stiegen wieder um rund 14 Euro pro Navi. Navi-Hersteller Garmin konnte jedoch in Nordamerika mehr Umsatz machen als TomTom, wobei erwähnt werden muss, dass Garmin in Nordamerika ohnehin bereits Marktführer ist (Marktanteil von 55 Prozent). In Europa ist jedoch der im Jahre 1991 gegründete Navi-Hersteller TomTom aus Amsterdam mit 47 Prozent Anteil Marktführer. Was will TomTom nun also tun, um seine GPS-Geräte künftig auch in Nordamerika besser verkaufen zu können? Es steht eine Kooperation mit Tech Data, einem tollen IT-Partner in den USA, ins Haus. Alle Navigationsgeräte-Entwickler haben in Zukunft ein großes Ziel: Das Ausfeilen und Optimieren der GPS-Anwendungen auf dem Mobiltelefon beziehungsweise iPhone. Durch die Zusammenarbeit mit Google ist TomTom da bereits ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung gelungen. Die weitere Entwicklung bleibt mit Spannung zu erwarten.

Das Handy als Navigationsgerät

Das Forschungsunternehmen Telematics Research Group Inc. stellt die interessante und gewagte These auf, dass die mobile Navigation in Zukunft immer mehr von den Mobilfunktelefonen übernommen wird. Derzeit seien die Hersteller wie TomTom, Garmin und Co. Noch immer marktführend, jedoch seien die Handyhersteller wie z.B. Nokia, Motorola, Samsung, etc. bereit die Markthoheit in diesem Sektor zu übernehmen.

Noch nehmen der Absatz beider Bereiche, also mobiler Navigationssysteme in der bekannten Version und der Handys, weiter zu, trotzdem werde die Handytechnologie weiter wachsen und die klassischen Formen in den Schatten stellen.

Da der Wunsch immer erreichbar zu sein mehr und mehr in den Vordergrund der Wunschäußerungen drängt, wird die Bedeutung der mobilen Navigation mit Mobilfunksystemen immer mehr zur treibenden Kraft. Zudem wird es immer deutlicher, dass es auch möglich ist, genaue Ortsdaten mit individuellen Informationen über das Handy zu erhalten.

Größen wie TomTom oder Nokia haben bereits diesen Trend erkannt und ergänzen sich gegenseitig. Während eben TomTom oder auch Garmin diese Mobilität in der Erreichbarkeit immer mehr in den Vordergrund stellen, gehen die klassischen Mobilfunkanbieter genau den entgegengesetzten Weg und integrieren die geografischen Karten in ihren Handys.

 
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