Archiv für Juli 2008

Daten aus dem All – moderne GPS-Geräte sind feinstes Hightech

Vor nunmehr 30 Jahren wurde der erste Satellit des amerikanischen Global Positioning Systems, kurz GPS, ins All geschossen. Da GPS ursprünglich für das Militär bestimmt war, konnte man kaum abschätzen, dass diese technische Neuerung auch die zivile Navigation revolutionieren würde. Bei freier Sicht zum Himmel können Geräte mit WAAS/EGNOS-Empfang die Position auf ein bis drei Meter präzise bestimmen – weltweit, jederzeit! In 20000 km Höhe kreisen insgesamt 32 Satelliten und senden Signale aus, durch deren Abgleich ein GPS-Empfänger seine Position bestimmt. Für die Exaktheit der Positionsermittlung auf wenige Meter sind Signale von mindestens 4 Satelliten, sogenannte 3D-Bestimmung, notwendig. Wolken, Nebel, Schneetreiben oder Dunkelheit beeinträchtigen den GPS-Empfang nicht! Gehen bzw. Fahren sie durch dichten Wald oder sitzen in engen Felsschluchten, kann der Empfang unterbrochen werden. Denn Holz, Metall, Beton oder Fels können die Signalwirkung blocken. Bei den modernen GPS-Geräten ist dies jedoch sehr selten und in der Regel führt GPS zuverlässig ans Ziel. Outdoor GPS Geräte unterscheiden sich allerdings zu Navigationssysteme im Auto. Damit die sichere Streckenführung mit dem Bike funktioniert, ist es nötig zunächst Tourdaten zu sammeln und im Gerät einzuspeisen. Beim Navi im Auto ist Datenmaterial bereits vorhanden.

 
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